# 38 Spiel mir ein Lied zum Tod - Interview mit Isabel Neuenfeldt

Shownotes

 

Spiel mir ein Lied zum Tod

Hast du dir mal darüber Gedanken gemacht, wie deine eigene Beerdigung ablaufen soll? Das kann und ich finde sogar das sollte man zu Lebzeiten geregelt haben, denn deine Angehörigen können im Falle deines Todes vermutlich nicht klar denken – vor allem wenn alles ganz plötzlich kommen sollte. Dann bekommt man als Witwe oder Tochter zig Fragen gestellt vom Bestatter und ist überfordert, weil man nicht weiß, was sich der Partner, die Mutter, der Vater, die Schwester für die eigene Bestattung gewünscht hätten. Es gibt Menschen, denen ist das tatsächlich egal – zumindest wenn sie noch jung sind und der Tod in weiter Ferne erscheint. Meine Erfahrung ist, dass wenn der Tod absehbar ist, also durch eine längere Zeit der Krankheit immer näher kommt, dass Sterbende sich dann doch Gedanken darüber machen, wie ihre letzte Party eigentlich aussehen soll.

 

Auch für die Hinterbliebenen kann eine runde und dem Verstorbenen gerecht gewordenen individuelle Beerdigungszeremonie sehr viel geben, um auch den weiteren Trauerprozess auf eine heilsame Weise zu erleben. Ich denke, dass wir die Zeremonie und das Ritual von Übergängen im Leben nicht unterschätzen sollten. Das ist also ein wichtiges Thema und natürlich Teil der persönlichen Lebenskunst.

 

Und damit Du eine Vorstellung davon bekommst, wie festlich und höchst individuell Beerdigungen ablaufen können, habe ich für diese und die nächste Folge zwei Frauen für den Podcast gewinnen können, die sich wirklich gut mit Beerdigungen auskennen. Für die heutige Folge hatte ich bereits die Trauerbegleiterin und frisch gebackene Bestatterin Alexandra Kossowski angekündigt, was nun aus terminlichen Gründen noch eine Woche warten darf.

Heute geht es daher um die Musikauswahl auf Beerdigungen und ich darf dazu mit Isabel Neuenfeldt sprechen. Isabel ist Musikerin und auf Theaterbühnen und Friedhöfen zuhause und spielt dabei nicht immer beerdigungskonforme Lieder am Grab, die sie jedoch auf eine Weise interpretiert und musikalisch umsetzt, dass sie eben doch ganz wundervoll passen.

 

Ich durfte Isabel schon zweimal auf der Bühne erleben. Einmal hat sie mit ihrem Kompagnon Giovanni, der Violine spielt, ein Konzert mit den Best-Of-Beerdigungsliedern gespielt und die Stimmung war festlich, wunderschön und gar nicht traurig. Und als Teil eines Theatertrios, bei dem es um das Lebensende ging mit dem schönen Titel „Sense“, wurden wir als Zuschauer künstlerisch auf das Sterben vorbereitet. Und auch hier hat Isabel musikalische Inspirationen für die eigenen Grabsongs geliefert. Denn du kannst dir sicher vorstellen, dass wenn Menschen ihre eigene Beerdigung vorbereiten, dort dann weniger Kirchenlieder sondern Lieblingslieder auf der Liste stehen, also die Lieder, die einen durch das Leben begleitet haben und die die Angehörigen auch kennen, weil man sie gemeinsam hörte. Das sind also oft sehr beschwingte Pop- und Rocksongs und es ist Isabels außergewöhnliche künstlerische Leistung aus einem Lied, wie Lambada, etwas grabtaugliches zu zaubern. Lass dich von Isabel selbst verzaubern und dazu inspirieren, mal zu überlegen, welcher Song auf deiner Beerdigung nicht fehlen darf. Ich freue mich, wenn du mir auf Instagram @isabelbrandau folgst und unter dem Post zur Folge 38 diesen Song teilst. Vielleicht mache ich daraus direkt wieder eine Spotify-Playlist.

 

Ich hoffe, dass du noch Lust hast auf eine weitere Folge zum Tod, denn nächste Woche darf ich dir mit Alexandra Kossowski einen wirklichen Trauer-Profi präsentieren und die Trauer kommt früher oder später in jedes Leben, womöglich bist du gerade sogar akut betroffen und kannst für dich direkt ein paar Impulse mitnehmen.

 

Was ja für die Hinterbliebenen oft sehr schwer ist, ist das Verarbeiten von nicht gesagten oder vergebenen Worten oder Geschehnisse. Schuldgefühle und festgehaltene Wut gegenüber dem Verstorbenen sind Emotionen, die den Trauerprozess schwer belasten. Alle unsere Emotionen haben einen Ort im Körper, wo sie sich aufhalten, die Trauer und die Angst sitzt z.B. im Darm und die Wut und der Groll sitzen in der Leber.

 

Wenn man jetzt diese Organe entgiftet und entlastet, dann kann es sein, dass sich auch auf der emotionalen und seelischen Ebene dieser Entgiftungsprozess einschaltet und diese Emotionen leichter losgelassen werden können.

 

Wenn das mit dir resoniert oder du grundsätzlich gerne mal deine Leber etwas entlasten möchtest, einfach weil du aktuell gerne mal ein Glas Wein trinkst, um den Lockdown erträglicher zu machen, in der Vergangenheit viele Medikamente genommen hast oder einfach ein Gesundheitsfetichist bist, wie ich, dann melde dich doch gerne zu meinem Happy-Leberprogramm an, das vom 29.01. bis zum 05.02. stattfinden wird. Bis zum 19.01. gilt noch der Earlybird-Rabatt.

 

Du kannst das Programm im Alltag umsetzen, musst dafür keinen Urlaub nehmen. Wenn du Fragen zum Programm hast, dann schreibe mir doch gerne eine Mail an hallo@isabelbrandau.de

 

Dann habe ich noch einen Reminder für dich, und zwar findet am 22. Januar der interaktive Online-Vertiefungsworkshop zur 34. Podcastfolge statt, in der ich einen kurzen Überblick über die 12 Urprinzipien gegeben habe, die die Basis der integralen Medizin von Dr. Ruediger Dahlke darstellen, bei dem ich derzeit in der Ausbildung bin. Du erfährst in diesem Workshop, wie du mit den Urprinzipien dein Leben erfolgreicher und gesünder gestalten kannst und wo deine persönlichen Entwicklungspotenziale – auch in Sachen Gesundheit - schlummern. Ich freue mich, wenn du dabei bist.

 

Vielen Dank, dass du dir wieder die Zeit für dich und deine Gesundheit genommen hast.

 

Bleibe gesund und bewusst

 

Deine Isabel

 

 

 

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